Havel-Rallye

Three, two, one – go!

Der Frachter war aus der Pole Position gestartet, doch schon nach der ersten Kurve wurde er von einem Schlauchboot attackiert, welches dann mit vollem Risiko innen vorbeizog und sich an die Spitze setzte.

Havelrallye - Beschleunigung schlägt Masse
Havelrallye – Beschleunigung schlägt Masse

Das Verfolgerfeld wurde von einem Kajak angeführt, dessen dreiköpfige Besatzung lauthals die Seemannshymne der Beatles intonierte: „We all live in a yellow submarine, yellow submarine, yellow submarine …“ Vermutlich, um sich Mut zu machen, denn die PS-starken Boliden ringsum lagen bereits in Lauerstellung und setzten auf der Geraden am Lindenufer auch prompt zum Überholen an.

Havelrallye - chancenlos, aber gut drauf
Havelrallye – chancenlos, aber gut drauf

Deutlich gelassener ließ es der bildschöne, aber aero-un-dymische Kahn angehen, der dem Peloton als Nachzügler gemächlich hintertuckerte. Seine Stärke lag offensichtlich weniger in Kraft und Beschleunigung als in Ausdauer. Die würde er auch brauchen, denn aus dem Namen „Tadham Castle“ ließ sich in Kombination mit der britischen Flagge am Heck schließen, dass er noch einen ziemlich langen Weg vor sich hatte.

Have a good trip!

Havelrallye - britische Gelassenheit
Havelrallye – britische Gelassenheit